Die Kunst von Marietta Groh ist ein Dialog zwischen persönlicher Biografie und großen gesellschaftlichen Umbrüchen. 

Diese intensiven Erfahrungen des Systemwechsels und des „Dazwischen-Seins“ prägen ihr Schaffen bis heute.

In ihren Arbeiten untersucht sie die unsichtbaren Narben, die Transformationen in uns hinterlassen. 

Durch die Kombination von Fotografien, Drucktechniken, Zeichnungen, Mixed Media Strukturen und Lasuren macht sie die Archäologie von Erinnerungen und Veränderungen spürbar und sichtbar.

Es ist ein Prozess von Verwundung, Überlagerungen & Freilegung von Identität im Wandel der Systeme.

So entstehen vielschichtige Denkräume über das Dazwischen-Sein und den Systemwechsel, die das persönliche Erleben auf eine universelle Ebene heben.

Ihre Arbeiten bewegen sich im Dialog zwischen Einschnitten und Verletzlichkeit.